Band Biographie
Die Wurzeln der Formation gehen in die späten 90er zurück, als sich Philip Schulz (voc, git), Sebastian Osenstetter (bass) und Ex-Drummer Gerhard Menter nicht mit den allgegenwärtigen Abgesängen von Alternative und Seattle Sound abfinden wollen und kurzerhand die Band „Tacheles“ ins Leben rufen. Wenige Monate später tritt auch Thomas „Betschei“ Speicher (git) dem Projekt bei und verleiht der Band einen zusätzliche Note an Härte und Punk-Ideologie, was sich besonders bühnentechnisch bei den immer häufiger werdenden Konzerten niederschlägt.
Die ständige Präsenz in der regionalen Live-Musikszene führt in der schnell wachsenden Fangemeinde zum Wunsch nach mehr Tacheles, dem die Band im Januar 2000 mit der Veröffentlichung ihrer ersten CD „Tacheles“ nachkommt. Zu diesem Zeitpunkt wechselt der Bandname zu Rabula Tasa, so dass der CD-Titel eine Erinnerung an die Ursprünge der Gruppe darstellt. Von nun an steht Rabula Tasa beim Digiton Verlag Traunstein bis zu dessen Auflösung Mitte 2002 unter Vertrag.
Ende 2001 verlässt Gerhard Menter die Band und der aktuelle Drummer Florian Staber übernimmt das Schlagwerk. Mit dem Einstieg von Sologitarrist Christian Freitsmiedl ist die derzeitige Besetzung komplett. Im Herbst 2005 erscheint die zweite CD „Super Plus“. Zeitgleich steigt Ell-Kram Records in den CD-Vertrieb, die Promotion und das Booking der Band ein.
Wenn auch über die Jahre eine deutliche Entwicklung im Aufbau und Arrangement der Songs sowie in der Art ihrer Darbietung nicht zu verleugnen ist (und auch nicht sein soll), so blieb der Grundgedanke der Band immer derselbe. Ehrlicher Sound, kritische bis provokante Texte, Publikumsnähe und ein Nicht-Hinnehmen-Wollen des gängigen Geschmacks-Diktats der Musikindustrie. Rabula Tasa steht sowohl live als auch aus der Konserve für das Unkonventionelle zwischen Härte und Melancholie, für mangelnde Eintönigkeit, für notorischen Idealismus in der Sache und nicht zuletzt für Live-Rock vom Feinsten.

